Die Stadtharmonie muss wohl ohne Vorsitzenden in das neue Vereinsjahr starten. Bisher wurde nach SÜDKURIER-Informationen kein Interessent für das Amt gefunden.
Am kommenden Samstag, 14. April, findet die Hauptversammlung der Stadtharmonie statt. Das heißt: Wird tatsächlich kein Kandidat gewählt, wird die Stelle ein Jahr vakant bleiben. Die Stadtharmonie wird in eine einjährige Findungsphase treten müssen. Am 14. März legte Reiner Uhlenbrock, 72, nach neun Jahren sein Amt als Vorsitzender nieder. Ursache war aus seiner Sicht ein zuletzt fehlender Rückhalt im Vorstand. Der Vorsitzende sah die Basis für eine Zusammenarbeit nicht mehr gegeben (wir berichteten). Die Führungsspitze des Vereins steht auch in einer weiteren Personalie vor dem Umbruch. Der stellvertretende Vorsitzende, Thomas Grauer, gab schon vor längerer Zeit bekannt, nach Ablauf seiner zweijährigen Amtszeit aus beruflichen Gründen nicht mehr zu kandidieren. Bei der Hauptversammlung am Samstag werden das Amt des zweiten Vorsitzenden und der vakant gewordenen Schriftführerposten wieder besetzt. Für dieses Amt wird Markus Keller kandidieren. Wie der Verein auf seiner Internetseite mitteilt, wolle sich die Vereinsspitze bei der Suche nach einem neuen ersten Vorstand sorgfältig umsehen und nicht unter Zeitdruck setzen lassen.
Quelle: Südkurier 12.04.2012
Paukenschlag bei der Stadtharmonie Villingen. Reiner Uhlenbrock (72), seit neun Jahren Vorsitzender des Musikvereins, legte diese Woche sein Amt nieder.
Ursache war aus seiner Sicht ein zuletzt fehlender Rückhalt im Führungszirkel. Der Vorsitzende sah nach eigenen Worten daher die Basis für eine „sinnvolle Zusammenarbeit nicht mehr gegeben“ und zog die Konsequenzen.
Im Verein wurde diese Entwicklung mit Betroffenheit aufgenommen. Damit steht die Harmonie, neben der Stadt- und Bürgerwehrmusik der größte und traditionsreichste Musikverein in Villingen, plötzlich ohne Vorsitzenden da. Der Präsident der Stadtharmonie, der CDU-Bundestagsabgeordnete Siegfried Kauder, äußerte diese Woche in einer Vorstandssitzung sein tiefes Bedauern über diese Rücktrittsentscheidung, die auch er nicht mehr verhindern und rückgängig machen konnte. Er würdigte die enorme Energieleistung, mit der Uhlenbrock neun Jahre lang den Verein vorangebracht hatte. Einstimmig votierte der erweiterte Vorstand dafür, Uhlenbrock für seine Verdienste zum Ehrenvorsitzenden zu machen.
Die Führungsspitze des Vereins steht damit vor einem Umbruch. Denn unabhängig von der Demission des Vorsitzenden, hat auch sein Stellvertreter Thomaus Grauer schon vor längerer Zeit erklärt, nach Ablauf seiner zweijährigen Amtszeit aus beruflichen Gründen nicht mehr zu kandidieren. Der Vorstand will nun bis zur Hauptversammlung im April die Weichen stellen, um zumindest das Amt des zweiten Vorsitzenden und den vakant gewordenen Schriftführerposten wieder zu besetzen. Bei der Suche nach einem neuen ersten Vorsitzenden will sich die verbliebene Vereinsspitze sorgfältig nach einem Kandidaten umsehen und sich nicht unter Zeitdruck setzen lassen.
In den neun Jahren seiner Vorstandstätigkeit hat der ehemalige SPD-Stadtrat und einstige Geschäftsführer von Schnurr-Druck den Verein zu neuen Höhen geführt und hinterlässt ein wohlbestelltes
Haus. Inzwischen hat der Verein über 900 Mitglieder und in seiner Nachwuchsarbeit verzeichnet die Harmonie einen regelrechten Boom an jungen Musikern. Als Rentner hat sich der gebürtige
Lüdenscheider mit vollem Elan für den Verein eingesetzt, eine Vielzahl von Veranstaltungen und Feste organisiert, und mit beharrlichem Klinkenputzen zahlreiche Sponsoren für den Verein
geworben.
Eine besondere Herzensangelegenheit war ihm auch die Pflege der Städtepartnerschaften. Davon zeugen mehrere gelungene Konzertreisen der Musiker nach Savona, Zittau und Friedrichsthal. Ein
einmaliger Höhepunkt war 2011 die Organisation eines Konzertes für ein Schulorchester aus Japan im Franziskaner, von dem heute noch die Besucher schwärmen.
Quelle: Südkurier 16.03.2012
Die sanitären Anlagen im Probelokal der Stadtharmonie sind komplett erneuert worden. Rolf Mayer (links) vom Musikverein und Heinz Herbst vom Amt für Gebäudewirtschaft und Hochbau sind sehr zufrieden.
Musiker leisten ehrenamtlich 300 Arbeitsstunden für neue Toiletten im Probelokal
VS-Villingen (spr) Kräftig investiert hat die Villinger Stadtharmonie. Nicht in musikalische Ausrüstung, sondern in die Sanierung der sanitären Anlagen im Probelokal in der Bärengasse.
Der Villinger Musikverein, der die Räumlichkeiten im Dachgeschoss der Klosterringschule in der Bärengasse seit nahezu 40 Jahren von der Stadt Villingen-Schwenningen angemietet hat, hat seit jeher ein waches Auge auf die Instandhaltung. Seit Jahren wies die Stadtharmonie die Stadt immer wieder darauf hin, dass die sanitären Anlagen dringend saniert werden müssten. Doch die Stadt hatte nie ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung. Ein Wassereinbruch Anfang 2010 in Folge eines undichten Dachs im vergangenen Jahr machte eine Sanierung unumgänglich. Da der geschätzte Kostenaufwand von 30 000 Euro das Budget der Stadt um das Doppelte überstieg, erklärte sich die Stadtharmonie bereit, nicht nur Materialkosten in Höhe von 5000 Euro aus eigener Tasche zu finanzieren. Sondern die Musiker legten auch selbst Hand an und erbrachten rund 300 Arbeitsstunden. Sämtliche Abbruch-, Sanitär- und Elektroinstallations- sowie Malerarbeiten wurden von den Vereinsmitgliedern in Eigenregie ausgeführt.
„Wir haben einen Arbeitskreis gebildet, in dem 14 überwiegend junge Musiker mitgearbeitet haben“, erklärt Mitglied Rolf Mayer. Er hatte zusammen mit Georg Strohmeier die Federführung beim Bau der neuen Anlage. Gemeinsam mit Heinz Herbst vom Amt für Gebäudewirtschaft und Hochbau wurde der Raum überplant. „Wir haben das mit vereinten Kräften gestemmt“, erklärt Mayer. Heinz Herbst vom Amt für Gebäudewirtschaft und Hochbau stellte anerkennend klar, dass ohne die tatkräftige Mitarbeit des Musikvereins das Projekt nicht hätte umgesetzt werden können. „Die Stadtharmonie ist kein Verein, der immer nur fordert. Es war vorbildlich, wie die Musiker mit angepackt haben. Nur dadurch konnten auch wir unseren Beitrag leisten.“ Und sogar eine komplett neue Lüftungsanlage einbauen. Die Stadt hat letztendlich rund 14 000 Euro für die Sanierung beigesteuert. „Und das, obwohl zunächst nur rund 10 500 Euro zur Verfügung standen“, stellte Stadtharmonie-Vorsitzender Reiner Uhlenbrock lobend fest.
In der knapp einjährigen Bauzeit sind zwei für Damen und Herren getrennte Toilettenräume mit jeweils zwei Kabinen und einem Vorraum mit Waschbecken entstanden. Ein derzeit noch leerer Raum zwischen den Toiletten soll zur Teeküche ausgebaut werden.
Quelle: 24.10.11 Südkurier
VS-Villingen (bn) Fehlende Haushaltsmittel auf der einen Seite, aber ein Verein mit umtriebigen Mitgliedern auf der anderen: Stadt und Stadtharmonie Villingen haben jetzt an einem Strang gezogen und gemeinsam die WC-Anlage im Probelokal saniert.
Die Kosten von rund 30 000 Euro haben sich das Amt für Gebäudewirtschaft und Hochbau und der Musikverein geteilt, 5000 Euro für Material sowie 300 Arbeitsstunden leisteten die Musiker. Seit Jahren hatte die Stadtmusik immer wieder darauf hingewiesen, in welch schlechtem Zustand die sanitären Anlagen dort sind, wo sie seit Anfang der 1970er-Jahre ihr Probelokal von der Stadt gemietet haben: unter dem Dach des damals neuen Anbaus der Klosterringschule. Anfang 2010 war der Aufschub eines baulichen Engagements jedoch nicht länger möglich – ein undichtes Dach hatte die Wände durchfeuchtet, ein Abbruch wurde unumgänglich.
Architekt Heinz Herbst vom Amt für Gebäudewirtschaft und Hochbau und ein aus einem guten Dutzend Jungmusikern um Rolf Mayer und Georg Strohmeier gebildeter Arbeitskreis taten sich zusammen. Die Gewerke Abbruch, Sanitär- und Elektroinstallationen sowie Malerarbeiten und Materialkosten übernahm der Verein. "Nur einen Fliesenleger haben wir leider nicht in unseren Reihen", sagt Rolf Mayer lachend.
Heinz Herbst plante die Raumeinteilung neu – inzwischen können sich die Damen- und die Herrentoiletten sowie eine kleine Teeküche wieder sehen lassen. Herbst ist voll des Lobes über die Initiative der Musiker, "wir haben auch Nutzer, die nur fordern", weiß er. Für Mayer, Strohmeier und Stadtharmonie-Vorsitzenden Reiner Uhlenbrock waren die vereinten Kräfte Ehrensache. Ob sie diese jetzt noch einmal spielen lassen – die Beleuchtung im Proberaum lässt sehr zu wünschen übrig und auch die Sanierung der Fensterrahmen ist eigentlich fällig – ließen sie gestern jedoch noch offen.
Quelle: 19.10.11 Schwarzwälder-Bote
VS-Villingen – Einen Stand mit Kuchenverkauf bietet die Stadtharmonie Villingen am Samstag, 15. Oktober, ab 10 Uhr in der Villinger Fußgängerzone beim Marktplatz an.
Der Erlös ist für den „Musikkindergarten“ und die Jugendkapelle vorgesehen. Außerdem verkaufen die Vereinsmitglieder Konzertkarten. Zum „Schlachtfest“, das der Verein am Samstag und Sonntag, 29. und 30. Oktober, im Villinger Münsterzentrum veranstalten wird, gibt es für alle Freunde der Volksmusik ein besonderes Schmankerl. Am 29. Oktober um 20 Uhr wird „Wilfried Rösch und seine Böhmischen“ aufspielen.
Quelle: 15.10.11 Südkurier
Ein besonderer Besuch stand gestern an den Pforten des Villinger Altenheims St. Lioba, Alt-Ministerpräsident Erwin Teufel und seine Frau Edeltraud machten Ewald Merkle (mitte) ihre Aufwartung, der heute seinen stolzen 87. Geburtstag feiert und versucht, sich von den Folgen eines Sturzes zu erholen. Dabei ist Merkle geistig 100-prozentig auf zack und verfolgt nach wie vor die Stadtpolitik. Es war eine vorgezogene Geburtstags-Visite bei einem der ganz Großen der Villinger Stadtpolitik. Teufel und Merkle, beide Ehrenbürger, kennen sich seit Jahren und sind sich freundschaftlich verbunden. Dabei war Merkle bei weitem nicht nur ein politischer Mensch, der sich vier Jahrzehnte für die CDU im Gemeinderat engagierte. Er baute nach dem Krieg die Baugenossenschaft Familienheim mit auf, engagierte sich bei der Stadtharmonie und war in der Münstergemeinde aktiv, wo er unter anderem den Bau des Münsterzentrums initiierte, und war auch maßgeblich beim Bau des Altenheims St. Lioba beteiligt. Deswegen fühlt er sich dort auch besonders gut aufgehoben.
Quelle: 21.09.11 Südkurier
Ewald Merkle dirigiert das von den Buben und Mädchen aus dem St.-Konrads-Kindergarten angestimmte Geburtstagsständchen. Foto: Wider Foto: Schwarzwälder-Bote
Von Verena Wider Villingen-Schwenningen. "Ich kann mit jedem Stein in Villingen schwätze", scherzte Ewald Merkle gestern an seinem 87. Geburtstag. Doch lieber war es dem Ehrenbürger, dass die Gratulanten persönlich vorbeikamen. Er feierte in "seinem" Altenheim St. Lioba, das der frühere Familienheim-Geschäftsführer gut kennt. Seit 14 Tagen ist er hier Bewohner, vorübergehend, wie er hofft. Merkle strahlte mit der Herbstsonne um die Wette, überließ den Opa-Sessel gerne einem wenige Monate älteren Jahrgangskollegen und dirigierte hocherfreut das Geburtstagsständchen der St. Konradskinder "Wie schön, dass du geboren bist".
Mit Tränen der Rührung lauschte er Wolfgang Kunzelmann. Der Ehrendirigent der Stadtharmonie Villingen hatte ein Piccolo Jagdhorn dabei und konnte spontan auf Musikwünsche des Ehrenvorsitzenden Merkle reagieren. Komplimente über sein gutes Aussehen konterte Ewald Merkle mit "das macht die Krawatte".
In den Gesprächen mit seinen Gästen blitzte immer wieder mal auf, was Ewald Merkle in Villingen und Umgebung alles bewirkt hat. So dankte ihm eine Frau, dass sie und ihr Mann die erste Wohnung der Baugenossenschaft Familienheim in St. Georgen beziehen konnten. 4500 Wohnungen waren es, fünf katholische Kindergärten, das legendäre Spechtloch, ein Freizeitheim der St. Georgs-Pfadfinder und vieles mehr.
Oft sei er schon aufgefordert worden, ein Buch zu schreiben, so Merkle. Doch das überlasse er gerne anderen. Im Gespräch mit dem gegen Ende des Empfangs auftauchenden Oberbürgermeister Rubert Kubon erwähnte Merkle, dass er ja auch Bürgermeister-Stellvertreter gewesen sei, "in einer Zeit, in der die noch was zu sagen hatten", steuert dann aber schnell politisch weniger vermintes Terrain an und stellt Fragen nach dem Befinden von Kubons Frau und den Töchtern.
Dass die Familie zusammen mit engen Freunden das Wichtigste ist, weil man so auch zwangsläufig mit der nächsten, übernächsten und über-übernächsten Generation Gemeinsamkeiten hat, zeigte sich gegen Ende des zweistündigen Empfangs. Umrundet von drei Großcousinen, Schwiegertöchtern und weiterem Anhang genoss es der Ehrenbürger, seinen Ehrentag zu feiern.
Dass er noch viele weitere Feste dieser Art begehen möge, wünschten ihm alle, inklusive der Mitbewohnerin, die draußen im Rollstuhl von Merkle als einem "Jungspund" sprach und zufrieden auf ihre inzwischen 98 Jahre zurückblickte.
Quelle: 21.09.11 Schwarzwälder-Bote
Trotz der regnerischen Witterung freuten sich die Südstadtsiedler Villingen über den guten Besuch beim traditionellen Waldfest auf dem Walkebuck.
Villingen – Der schlechten Witterung zum Trotz feierte die Gemeinschaft der Siedler und Eigenheimer Villingen Südstadt am Wochenende ihr traditionelles Waldfest auf dem Walkebuck.Die Lichtung am südwestlichen Ende von Villingen ist ein landschaftliches Kleinod. Eingerahmt von alten Schatten spendenden Laubbäumen liegt der Festplatz am Rand eines Ausläufers des großen Waldgebiets zwischen Villingen und Vöhrenbach.
Schon früh erkannten die Verantwortlichen der Südstadtsiedler den Erholungswert dieser Idylle und pachteten in den Fünfziger Jahren das Grundstück von der Stadt.
Wie wenig die Stadt Villingen damals diesen Flecken würdigte, zeigt die Tatsache, dass über die Pacht kein Schriftstück angefertigt wurde. Man wusste den Flecken bei den Siedlern in guten Händen und beließ es dabei, ohne Vertrag oder Pachtzins. Die Siedlergemeinschaft baute in den Folgejahren die Lichtung zu einem Festplatz aus und errichtete Bewirtschaftungsgebäude und Überdachungen.
Heute sind etwa 200 Quadratmeter überdacht und noch einmal die gleiche Fläche ohne Überdachung. An Festtagen gibt es ein Kinderkarussell, Schaukeln, einen Bolzplatz mit Torwand und ein Freiluftschachspiel. Während die Erwachsenen einem Bier vom Fass mit Schweinebraten oder einem Kaffee mit selbst gebackenem Kuchen zusprechen, kann man die Kleinen unbeschwert spielen lassen, weil von keiner Verkehrsstraße Ungemach droht.
Vergleicht man Lage und Ausstattung, könnte es der Festplatz am Walkebuck mit jedem Biergarten aufnehmen. Dies erkannten auch andere Villinger Vereine. Südstadt-Clowns, die Villinger Hexenzunft, die Stadt- und Bürgerwehr, die Fazenedle sowie der MGV Sängerkreis mieten alle Jahre den Platz für ihre Sommerfeste.
Trotzdem sahen sich die Siedler in den vergangenen Jahren mit einem stetigen Besucherrückgang konfrontiert. Als eine Ursache machten die Verantwortlichen den Festtermin Mitte Juli aus, der mit zahlreichen anderen Veranstaltungen kollidierte. Deshalb entschloss man sich in diesem Jahr kurzerhand, das traditionelle Waldfest einen Monat vorzuziehen.
Und nach diesem Wochenende weiß man, dass diese Entscheidung richtig war. „Der Samstag war bombastisch“, schwärmte Gemeinschaftsleiter Harald Beha. Die Stadtharmonisten, eine Art Tanzmusikabteilung der Villinger Stadtharmonie unter der Leitung von Georg Strohmeier, unterhielt das Publikum bis in die Nacht hinein. Dabei war die Stimmung derart ausgelassen, dass man am Ende sogar Fastnachtslieder erklingen ließ – und das mitten im Juni.
Der halbe Verein musste mit anpacken, damit das Waldfest ein Erfolg wird, ließ Beha wissen. Etwa 60 Mitglieder sind bei der Bewirtschaftung eingesetzt und viele steuern einen Kuchen oder einen Salat bei. Dies tut nicht nur der Vereinskasse gut, sondern fördert darüber hinaus auch den Gemeinschaftssinn.
Quelle: 20.06.11 Südkurier
Hans Schleicher verstarb am vergangenen Samstag im 91. Lebensjahr.
Hans Schleicher, der Senior der Stadtharmonie, stirbt im 91. Lebensjahr. Die Beerdigung findet am Freitag statt.
VS-Villingen – Keine sechs Wochen nach seinem 90. Geburtstag, den er am 23. Februar feierte, schloss Hans Schleicher aus Villingen für immer seine Augen. Mit ihm verliert die Stadtharmonie Villingen eine seiner ganz großen und prägenden Figuren. Die Beerdigung findet am Freitag, 8. April, um 14.15 Uhr auf dem Friedhof in Villingen statt.
Hans Schleicher hat ein vielfältiges und erfülltes Leben geführt, das neben Familie und Beruf auf intensive Weise von seiner Leidenschaft für die Blasmusik geprägt war. Zu seinem 90. Geburtstag stand er noch einmal im Mittelpunkt und genoss die Anerkennung für sein erstaunliches Lebenswerk. Doch anschließend haben ihn seine Kräfte schnell verlassen.
Es gibt wohl kaum einen anderen Blasmusiker bundesweit, der eine ähnlich große Anzahl von Ehrungen aufweisen konnte wie Hans Schleicher. 70 Jahre lang hat er sich als Musiker, Vorstandsmitglied und Dirigent bei der Stadtharmonie Villingen, bei der Musik- und Trachtenkapelle Obereschach und im Blasmusikverband bleibende Verdienste erworben. Die Auflistung der Urkunden und Auszeichnungen, die er empfangen hat, füllten eine ganze Din-A-4-Seite. Dazu gehören das Bundesverdienstkreuz, die Landes-Ehrennadel, die Bürgermedaille der Stadt und die höchsten Vereins- und Verbandsauszeichnungen.
Für Hans Schleicher war die Blasmusik sein Leben, sie war ihm quasi schon in die Wiege gelegt. Seit Vater Hermann Schleicher war begeisterter Posaunist und bei der 1924 gegründeten Stadtharmonie Villingen jahrzehntelang als zweiter Vorsitzender und Geschäftsführer tätig.
1954 übernahm der Werkzeugmachermeister die musikalische Leitung des Musikvereins Obereschach, die schon der Vater seit 1938 geleitet hatte. Zwei Jahre später wurde er zum Verbands-Jugendleiter des Volksmusikverbandes Schwarzwald-Baar gewählt. 1959 legte er die Dirigentenprüfung ab. Durch den plötzlichen Tod des Vaters übernahm Hans Schleicher 1963 auch noch dessen Ämter als zweiter Vorsitzender der Stadtharmonie Villingen und als Leiter der Harmonie-Jugendkapelle. Damit nicht genug, wurde er noch zum Geschäftsführer des Blasmusikverbandes Schwarzwald-Baar bestellt.
Hohe und höchste Ehrungen für sein Engagement im Ehrenamt wurden ihm zuteil. Dazu kamen mehrere Ehremitgliedschaften und Ernennungen zum Ehrendirigenten als Lohn für ein 70-jähriges Musikerleben, das der Deutsche Blasmusikverband 2005 mit der Sonderehrennadel mit Brillant belohnte. Über Jahrzehnte hinweg war Hans Schleicher auch akribischer Chronist der Vereinsgeschichte der Stadtharmonie. Ausdauer und Bescheidenheit und viel Idealismus prägten diese ungewöhnliche Musikerlaufbahn. Seine Frau Zita, mit der er 1995 Goldene Hochzeit feierte, ging ihm vor einigen Jahren im Tod voraus. Zu den Hinterbliebenen zählt sein Sohn Manfred und Tochter Anita sowie zwei Enkelkinder. Das Seelenamt findet am Freitag um 18.30 Uhr im Münster statt.
Quelle: 05.04.11 Südkurier
Hans Schleicher, jahrzehntelang der Stadtharmonie Villingen aufs Engste verbunden, starb am Samstag im Alter von 90 Jahren. Archivfoto: Heinig Foto: Schwarzwälder-Bote
VS-Villingen. Die Stadtharmonie trauert um Hans Schleicher. Er ist am Samstag – wenige Wochen nach seinem 90. Geburtstag – gestorben.
Hans Schleicher hat die Gründung der Stadtharmonie 1924 als dreijähriger Bub erlebt, mit sechs saß er als "Hanswurst" auf der Trommel der Damenkapelle, mit zehn sang er im Knabenchor des Münsters.
48 Jahre diente Schleicher der Stadtharmonie an maßgeblichen Positionen im Vorstand. Außerdem war er 30 Jahre musikalischer Leiter der Musik- und Trachtenkapelle Obereschach. Als akribischer Chronist der Stadtharmonie und als ausdauernder Blasmusiker blickte er auf ein bewegtes Musikerleben zurück.
Bei den Erinnerungen halfen ihm seine Aufzeichnungen, die er in unzähligen Ordnern und gebundenen Büchern in Form eines Tagebuches festgehalten hatte und dem Archiv der Stadtharmonie eine Einzigartigkeit verleiht, die Ihresgleichen sucht. Kein Protokoll, kein Schriftverkehr und erst recht kein Auftritt fehlen darin. Verstorbenen Mitgliedern hatte Hans Schleicher in Wort und Bild ein Andenken beschert.
Hans Schleicher war 70 Jahre Blasmusiker, das Tenorhorn und die Posaune waren seine Instrumente. Er kannte sie noch alle persönlich, die Gründer der Stadtharmonie Villingen, deren Kopf sein Vater Hermann Zeit seines Lebens war. Als dieser 1963 überraschend starb, hinterließ er seinem Sohn alle Ämter – im Vorstand der Harmonie, als Leiter der Jugendkapelle, als Geschäftsführer und Jugendleiter des Volksmusikverbandes Schwarzwald-Baar, als Dirigent in Obereschach. Dieses gebündelte Engagement bescherte Hans Schleicher 1981 das Bundesverdienstkreuz, 1990 folgte – aus der Hand des damaligen Ministerpräsidenten Lothar Späth – die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg.
Mit seiner Ehefrau Zita, die vor zwei Jahren starb, durfte Hans Schleicher die diamantene Hochzeit feiern. Sohn Manfred ist Berufsmusiker im Heeres-Musikkorps in Ulm, Tochter Anita lebt in Villingen.
"Ich beschäftige mich noch täglich mit der Harmonie", sagte Hans Schleicher anlässlich seines 90. Geburtstages. Er war gerade dabei, die zurückliegenden zehn Jahre in bewährter Form aufzuarbeiten.
Quelle: 03.04.11 Schwarzwälder-Bote
Hans Schleicher feiert heute seinen 90. Geburtstag.
VS-Villingen – Es gibt wohl kaum einen anderen Blasmusiker bundesweit, der eine ähnlich große Anzahl von Ehrungen aufweisen kann, wie der Villinger Hans Schleicher. 70 Jahre lang hat er sich als Musiker, Vorstandsmitglied und Dirigent bei der Stadtharmonie Villingen, bei der Musik- und Trachtenkapelle Obereschach und im Blasmusikverband bleibende Verdienste erworben.
Die Blasmusik, die sein Leben bestimmt hat, hat Hans Schleicher jung gehalten: Heute feiert er in der Kirnacher Straße 9 in bester geistiger Verfassung seinen 90. Geburtstag.
Die Auflistung der Urkunden und Auszeichnungen, die der Villinger im Laufe seines langen Lebens empfangen hat, füllt inzwischen eine ganze Din-A-4-Seite. Dazu gehört das Bundesverdienstkreuz, die Landes-Ehrennadel, die Bürgermedaille der Stadt und die höchsten Vereins- und Verbandsauszeichnungen.
Für Hans Schleicher war die Blasmusik sein Leben, sie war ihm quasi schon in die Wiege gelegt. Seit Vater Hermann Schleicher war begeisterter Posaunist und bei der 1924 gegründeten Stadtharmonie Villingen jahrzehntelang als zweiter Vorsitzender und Geschäftsführer tätig. Sein Sohn Hans kam am 23. Februar 1921, es war gerade Fasnacht, im so genannten „Fahnenträgerhus“ in der Gerberstraße 59 zur Welt. Seine „Laufbahn“ bei der Stadtharmonie war vorgezeichnet. Schon als kleiner Steppke machte er für die Waldfeste und Stadtgartenfeste des Vereins als „Täfelebub“ Werbung im Städtle. Die erste musikalische Betätigung erlebte er im Knabenchor der Münsterpfarrei. Ab 1932 nahm der Vater Hermann seinen Sohn unter die musikalischen Fittiche. Hans erlernte das Tenorhorn. „Dass dabei auch manche Tränen geflossen sind gehörte einfach dazu“, erinnert sich der Jubilar. 1934 trat er in die Jugendkapelle der Harmonie ein, die sein Vater leitete.
Seine berufliche Ausbildung startete Hans Schleicher 1935 als Werkzeugmacher bei der Uhrenfabrik Fichter und Hackennos. Das „Dritte Reich“ und die Kriegsjahre überstand er unbeschadet, da er als Fachkraft in der Rüstungsindustrie unabkömmlich war und nicht zur Wehrmacht eingezogen wurde. Im Filialbetrieb der Firma Fichter und Hackenjos in Haigerloch lernte er seine Frau Zita kennen, die er 1945 heiratete. 1995 feierte das Paar die Goldene Hochzeit. Sein Sohn Manfred kam 1949 zur Welt, die Tochter Anita 1957. Da hatte sich Hans Schleicher schon längst beruflich weiterentwickelt. Bereits 1947 legte er erfolgreich die Meisterprüfung als Werkzeugmacher ab.
Neben den beruflichen und familiären Verpflichtungen widmete Hans Schleicher seine Freizeit in der Nachkriegsära über Jahrzehnte hinweg der Blasmusik. So bescheiden und anspruchslos der Privatmann Hans Schleicher war, so anspruchsvoll und fordernd war er als Musiker. 1954 übernahm er die musikalische Leitung des Musikvereins Obereschach, die schon der Vater seit 1938 geleitet hatte. Zwei Jahre später wurde er zum Verbands-Jugendleiter des Volksmusikverbandes Schwarzwald-Baar gewählt. 1959 legte er die Dirigentenprüfung ab. Durch den plötzlichen Tod des Vaters übernahm Hans Schleicher 1963 auch noch dessen Ämter als zweiter Vorsitzender der Stadtharmonie Villingen und als Leiter der Harmonie-Jugendkapelle. Damit nicht genug, wurde er auch noch zum Geschäftsführer des Blasmusikverbandes Schwarzwald-Baar bestellt.
Für dieses enorme ehrenamtliche Engagement erhielt er 1981 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen, ein Jahr später die Landesehrennadel. Es folgte eine ganze Fülle hoher und höchster Ehrungen durch Vereine und Verbände der Blasmusik. Hans Schleicher nutzte die Musik auch als Brückenschlag ins Ausland. Die französische Partnerstadt Pontarlier bedankte sich 1987 bei Schleicher für die Bemühungen zur Völkerverständigung mit dem „Diplome D'Honneur et Medaille D'Honneur“. Nach 26 Jahren Dirigententätigkeit bei der Jugendkapelle übergab er den Dirigentenstab 1989 in jüngere Hände.
1994 gab er auch seine Vorstandsämter bei der Harmonie ab: nach 48 Jahren in der Vorstandschaft, davon 17 Jahre als Kassenwart und 31 Jahre als zweiter Vorsitzender. Im Blasmusikverband Schwarzwald-Baar bekleidete er seine Ämter von 1956 bis 1991. Mehrere Ehremitgliedschaften und Ernennungen zum Ehrendirigenten sind das Fazit eines 70-jährigen Musikerlebens, das der Deutsche Blasmusikverband 2005 mit der Sonderehrennadel mit Brillant belohnte.
Viele Jahre hat der Vollblutmusiker auch die Senioren des Vereins betreut und ist bis heute in den erweiterten Vorstandssitzungen mit seinem Erfahrungsschatz zur Stelle. Ausdauer und Bescheidenheit und viel Idealismus prägten diese ungewöhnliche Musikerlaufbahn. Darauf wird er am Samstag mit seinen Musikkameraden anstoßen.
Quelle: 23.02.11 Südkurier
Ein Urgestein der Villinger Stadtharmonie wird am heutigen Mittwoch 90 Jahre alt: Hans Schleicher. Foto: Heinig Foto: Schwarzwälder-Bote
VS-Villingen (bn). Er hat die Gründung der Stadtharmonie 1924 als dreijähriger Bub erlebt, mit sechs saß er als "Hanswurst" auf der Trommel der Damenkapelle, mit zehn sang er im Knabenchor des Münsters. Heute wird Hans Schleicher 90 Jahre alt.
Eine Delegation der Stadtharmonie, der er 48 Jahre an maßgeblichen Positionen im Vorstand diente, und der Musik- und Trachtenkapelle Obereschach, deren musikalischer Leiter Hans Schleicher 30 Jahre war, haben sich als Gratulanten angesagt.
Als einziges heute noch lebendes Mitglied der von seinem Vater Hermann gegründeten Jugendkapelle, als akribischer Chronist der Stadtharmonie und als ausdauernder Blasmusiker, der von einer gehörigen Portion Idealismus getragen wurde und wird, kann Hans Schleicher auf ein bewegtes Musikerleben zurückblicken.
Bei den Erinnerungen helfen ihm seine Aufzeichnungen, die er in unzähligen Ordnern und gebundenen Büchern in Form eines Tagebuches festgehalten hat und dem Archiv der Stadtharmonie eine Einzigartigkeit verleiht, die Ihresgleichen sucht. Kein Protokoll, kein Schriftverkehr und erst recht kein Auftritt fehlen darin. Bereits verstorbenen Mitgliedern hat Hans Schleicher in Wort und Bild ein Andenken beschert. Beim Blättern gibt es ein Wiedersehen mit einstigen Größen der Villinger Blasmusik.
Hans Schleicher selbst war 70 Jahre Blasmusiker, das Tenorhorn und die Posaune waren seine Instrumente. Er kannte sie noch alle persönlich, die Gründer der Stadtharmonie Villingen, deren Kopf sein Vater Hermann Zeit seines Lebens war. Als dieser 1963 überraschend starb, hinterließ er seinem Sohn alle Ämter – im Vorstand der Harmonie, als Leiter der Jugendkapelle, als Geschäftsführer und Jugendleiter des Volksmusikverbandes Schwarzwald-Baar, als Dirigent in Obereschach. Dieses gebündelte Engagement bescherte Hans Schleicher 1981 das Bundesverdienstkreuz, 1990 folgte – aus der Hand des damaligen Ministerpräsidenten Lothar Späth – die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg.
Mit seiner Ehefrau Zita, die vor zwei Jahren starb, durfte Hans Schleicher die diamantene Hochzeit feiern. Sohn Manfred ist Berufsmusiker im Heeres-Musikkorps in Ulm, Tochter Anita lebt in Villingen und schaut täglich bei ihrem Vater in der Kirnacher Straße vorbei.
"Ich beschäftige mich noch täglich mit der Harmonie", sagt Hans Schleicher. Immer wieder werden Erinnerungen ergänzt, und gerade ist er dabei, die zurückliegenden zehn Jahre in bewährter Form aufzuarbeiten.
Quelle: 22.02.11 Schwarzwälder-Bote
Freut sich über einen guten Jahresausklang im Verein: Reiner Uhlenbrock (rechts), der Vorsitzende der Stadtharmonie Villingen, beim „Kaffee-Interview“ mit SÜDKURIER-Redakteur Eberhard Stadler.
Auf einen Kaffee mit Reiner Uhlenbrock, dem Vorsitzenden der Stadtharmonie Villingen zum neuen Dirigenten des Vereins und dem im März erwarteten Besuch des renommierten Makuhari-Hochschul-Orchesters aus der japanischen Hafenstadt Chiba in Villingen.Herr Uhlenbrock, das Jahr geht zu Ende. Wie es aussieht, hat die Villinger Stadtharmonie kurz vor Weihnachten ihr Dirigentenproblem lösen können?Ja, das ist richtig und entspricht unseren Wünschen.
Nach dem wir regional und auch überregional seit Juli einen Nachfolger für den ausgeschiedenen Uli Schmidt gesucht haben, konnten wir jetzt einen Knopf an das Thema machen.
Der neue Dirigent heißt also Mario Mosbacher?
Das kann ich bestätigen, nach dem Mario Mosbacher Anfang Dezember seine Bewerbung offiziell eingereicht hat. Diese Woche haben wir über die Verfahrensweise der Dirigentenauswahl gesprochen, nach dem noch einige externe Bewerbungen bei uns vorlagen. Dazu muss man wissen, dass im Verein der Wunsch vorhanden war, jemanden aus der Region für dieses Amt zu finden. Wir haben dann in einer Vorstandssitzung mit den Registersprechern des Großen Orchesters beschlossen, unseren Musikern das langjährige Vereinsmitglied Mario Mosbacher vorzuschlagen und auf die Vorstellung der externen Bewerber zu verzichten.
Wie haben die Musiker den Vorschlag aufgenommen?
Der Vorschlag wurde von mir in der Musikprobe des Orchesters am Dienstag mit den entsprechenden Erläuterungen vorgetragen. Nach einer kurzen Vorstellung von Mario Mosbacher wurde er als neuer Dirigent einstimmig bestätigt. Damit werden alle unsere musikalischen Abteilungen von langjährigen aktiven Musikern und Musikerinnen der Stadtharmonie geleitet. Für unseren Verein ist dies ein großer Vorteil: Die Verantwortlichen sind mit den Strukturen seit vielen Jahren vertraut und bieten Gewähr für personelle Kontinuität.
Wie sieht das Personaltableau bei den Dirigenten nun aus?
Das Vororchester mit den Kindern und Jugendlichen wird wie bisher von Elisabeth Klingele geleitet, die hier seit Jahren vorzügliche Arbeit leistet. Die Jugendkapelle, die bisher von Mario Mosbacher geleitet wurde, übernimmt ab sofort Benno Kilzer, der die Jugend schon vor einigen Jahren dirigiert hat. Peter Schmid bleibt nach wie vor musikalischer Leiter des Spielmannszuges und Mario Mosbacher wird, wie erläutert, das Große Blasorchester übernehmen.
Im März steht für die Stadtharmonie ein weiterer Höhepunkt an. Auf Initiative des Vereins wird ein Jugendorchester aus Japan nach Villingen-Schwenningen kommen und mit 160 Musikern ein großes Konzert im Franziskaner Kulturzentrum bieten. Wie weit sind die Vorbereitungen dafür gediehen?
Die Sache läuft. Was uns noch nachhaltig beschäftigt ist die Unterbringung der Jugendlichen bei Gastfamilien. Sehr positiv war die Resonanz auf unseren ersten Aufruf. Wir konnten bisher rund 50 Jungmusiker aus Japan unterbringen, das heißt, ich hätte noch rund 70 Jugendliche “im Angebot“.
Müssen die Gastgeber irgendwelche Voraussetzungen mitbringen?
Da gibt es keine besonderen Anforderungen. Die Jugendlichen im Alter von 16 bis 17 Jahren müssen zwei Nächte lang untergebracht werden. Sie kommen am Montag, 28. März, am Nachmittag in Villingen an und reisen am Mittwochmorgen, 30. März, wieder ab.
Wohin können sich interessierte Gasteltern wenden und bei Bedarf nähere Informationen bekommen?
Bei mir. Ich stehe allen Interessierten unter der Telefon-Nummer 07721/73715 zur Verfügung. Außerdem kann man sich bei mir über E-Mail anmelden unter: R.Uhlenbrock@web.de
Wenn noch mal 50 Anmeldungen kämen, wäre das für mich ein schönes Weihnachtsgeschenk.
Fragen: Eberhard Stadler
Quelle: 16.12.11 Südkurier