Bei den Wertungsspielen anlässlich des Verbandsmusikfestes in Hausen vor Wald konnten alle drei Orchester der Stadtharmonie Villingen die Juroren mit ihrem Spiel überzeugen.
Erstmals in der Vereinsgeschichte traten gleich drei Orchester bei einem Wertungsspiel an. Neben dem Großen Blasorchester unter der Leitung von Mario Mosbacher und der von Benno Kilzer geleiteten Jugendkapelle hatten mit dem Vororchester die jüngsten Musiker ihre Wettbewerbs-Premiere. Auch sie nahmen die Herausforderung an, sich einer international erfahren Jury zu stellen und für ihr Spiel benotet zu werden. Damit stellte die Stadtharmonie als größter Verein des Blasmusikverbandes Schwarzwald-Baar drei der 27 teilnehmenden Orchester.
Am vergangenen Samstag wurde es dann als erstes auch für das Vororchester unter der Leitung von Elisabeth Klingele ernst, es trat in der Unterstufe an. Mit einer Mischung aus Lampenfieber und Spielfreude absolvierten die 30 Musiker im Alter von 7 bis 13 Jahren ihr aus zwei Stücken bestehendes Konzert und und ernteten dafür großen Beifall. Alles war bestens gelaufen – und nun hieß es Warten bis zur Ergebnisverkündung am Sonntagabend.
Keine Pause indes hatten die Verantwortlichen des Vereines, die nun die in der Mittelstufe startende Jugendkapelle zu ihrer Wertung begleiteten. In diesem Vortrag explodierte das Spiel des Orchesters, es tanzte in „Choreography“ förmlich eine moderne Performance und entführte das Publikum mit „Die Hexe und die Heilige“ in die emotionalen Abgründe einer Geschichte der Hexenverfolgung im Mittelalter. Begeisterter Applaus eines tief berührten Publikums, das sich gerne noch eine Zugabe erklatscht hätte, war der verdiente Lohn für einen mitreißenden Vortrag.
Da wollte das Große Blasorchester nicht nachstehen und trat am Sonntagmorgen hochmotiviert in der Höchststufe zu seinem ersten Wettbewerb unter der Leitung von Mario Mosbacher an. Höchst anspruchsvoll war das gewählte Programm mit „Xenia Sarda“, einem an die Tonsprache von Richard Strauß angelehnten Portrait der Insel Sardinien, und sinfonischen Auszügen aus dem Musical „Saga Candida“. Beide Stücke verlangten dem Orchester gerade im Bereich der Interpretation, der Emotionalität im Spiel alles ab, und als nach halbstündigem Vortrag der letzte Ton verklungen war, rhythmischer Beifall des Publikums den Musikern das größtmögliche Kompliment spendete, da war klar – sie hatten ihr Ziel, die Herzen der Zuhörer, erreicht.
Vor der Verkündung der Ergebnisse mussten sich allerdings alle noch etwas gedulden, bei strahlendem Sonnenschein folgte der Umzug durch Hausen vor Wald, und hier konnte sich nun mit dem Spielmannszug auch die vierte am Fest beteiligte Abteilung präsentieren.
Gegen Abend war es dann endlich so weit, im Festzelt wurden die erzielten Ergebnisse verkündet. Das Vororchester erreichte mit dem Prädikat „mit hervorragendem Erfolg“ die höchstmögliche Bewertung, ein riesiger Erfolg für die systematische Nachwuchsarbeit mit den jüngsten Musikern des Vereins – und deren Freude war entsprechend groß. Jugendkapelle und Großes Blasorchester erreichten Bestnoten der künstlerischen Gestaltung und schrammten mit der Bewertung „mit sehr gutem Erfolg“ nur um Haaresbreite an der Bestnote vorbei.
„Wir sind sehr zufrieden“, so das Fazit des Dirigenten-Teams. „Wir haben die Herzen unserer Zuhörer erreicht, die Musiker hatten Spaß an der Vorbereitung und haben den Wettbewerbsvortrag genossen.“ Und alle drei Dirigenten sind sich mit ihren Musikern einig: Der gemeinsam eingeschlagene Weg der musikalischen Arbeit im Verein stimmt. „Musik wird im Herz und nicht im Hirn gemacht, Musik ist klingende Emotion“, so Mario Mosbacher. „Harmonie und Emotion – Harmotion eben“ ergänzt Benno Kilzer schmunzelnd.
Am 14. März 2012 wurde die Enge Vorstandschaft durch den erweiterten Vorstand des Vereines beauftragt, bis zur Jahreshauptversammlung 2012 eine neue Vereinsstruktur zu erarbeiten, welche den heutigen Rahmenbedingungen und der heutigen Größe des Vereins Rechnung trägt.
In Verbindung mit der personellen Neubesetzung der Ämter des geschäftsführenden engen Vorstandes begibt sich die Stadtharmonie Villingen damit mit einer zeitgemäßen optimierten Organisationsstruktur und einer neuen, motivierten Führungsmannschaft auf den Weg in die Zukunft.
Am 14. März trennten sich in der Vorstandsarbeit die Wege von Stadtharmonie Villingen und Reiner Uhlenbrock, nachdem innerhalb der Vorstandschaft die Basis für eine weitere Zusammenarbeit nicht mehr gegeben war.
Präsident Siegfried Kauder bedauerte diese Entscheidung und würdigte die Verdienste, die Reiner Uhlenbrock sich in den vergangenen Jahren um den Verein erworben hat, wie zum Beispiel die Pflege der Städtepartnerschaften durch Konzertreisen. Im Anschluss votierte der erweiterte Vorstand der Stadtharmonie dafür, Uhlenbrock für diese Verdienste den Titel des Ehrenvorstandes anzubieten.
Die Führungsspitze des Vereins steht damit vor einem personellen Umbruch. Denn unabhängig von der Demission des Vorsitzenden hat auch sein Stellvertreter Thomas Grauer schon vor längerer Zeit erklärt, nach Ablauf seiner zweijährigen Amtszeit aus beruflichen Gründen nicht mehr zu kandidieren.
Zur Jahreshauptversammlung werden das Amt des zweiten Vorsitzenden und der vakant gewordenen Schriftführerposten wieder besetzt werden. Bei der Suche nach einem neuen ersten Vorstand will sich die Vereinsspitze sorgfältig nach einem Kandidaten umsehen und nicht unter Zeitdruck setzen lassen.
In der Sitzung des erweiterten Vorstandes am Mittwoch, 14.3.2012, wurde Markus Keller kommissarisch zum 1. Schriftführer der Stadtharmonie Villingen gewählt. Er wird dieses Amt bis zur Jahreshauptversammlung am 14.4.2012 ausüben und sich dort als Kandidat für dieses Amt zur Verfügung stellen. Markus Keller konnte bereits als Schriftführer der Bläserjugend der Stadtharmonie mehrere Jahre Erfahrung mit der Vorstandsarbeit sammeln.
Die Aufnahmen des Jahreskonzertes sind ab sofort für 9€ erhältlich.
Sie können entweder hier (CD-Bestellung) eine CD bestellen oder bei Alexander Heift unter stadtharmonie@web.de.
Fauchende Drachen, kämpfende Piraten und dazwischen fröhliche Zirkusklänge – das Jahreskonzert der Stadtharmonie war kontrastreich. Nur in einem ließ der Konzertabend im Franziskaner Konzerthaus praktisch keine Differenzierung zu: Sowohl die musikalische Leistung der Jugendkapelle wie auch die des Blasorchesters waren nahezu ebenbürtig. Bereits mit der Eröffnungs-Hymne legte die Orchesterjugend die Messlatte hoch und Benno Kilzer feierte einen gelungenen Einstand als neuer Jugenddirigent.
Soeben wurde bekannt gegeben, dass das Henybogenfest am Samstag wegen der schlechten Wettervorhersage abgesagt wird. Auf dem Fest hätte die Jugendkapelle und die Stadtharmonisten die Festgäste unterhalten.
Nach mehreren Wochen Renovierungsarbeiten während der probefreien Zeit im Probelokal, sind die Arbeiten nun pünktlich zum Probenbeginn abgeschlossen. Es hat sich viel verändert. Es haben viele fleisige Hände dazu beigetragen, das alles in der Zeit zu verwirklichen. Es wurde durchgehend mindestens zwei mal pro Woche mehrere Stunden gearbeitet. Das Resultat kann sich sehen lassen, somit kann die Vorbereitung auf unser Jahreskonzert nun beginnen in neuer frischer Umgebung. Bilder zu den Umbauten gibt es hier.
Aufgrund der schlechten Wettervorhersage für das kommende Wochenende wurde beschlossen, dass das Käferbergfest abgesagt wird. Es wird nach einem passenden Ausweichtermin gesucht. Weitere Informationen folgen.
Es gibt mal wieder etwas Neues. Ab heute wird rechts unten jetzt immer die Probenampeln zu sehen sein. Die Obere Ampel steht für das Große Orchester und die untere für die Jugendkapelle. Wenn man auf die Ampel drückt gelangt man zum Probenplan des Großen Orchesters bzw. der Jugendkapelle. Grün bedeutet "normaler Probenbetrieb" (Gesamtprobe), gelb "eingeschränkter Probenbetrieb" (Registerprobe) und rot "keine Probe".